Laut m · urgermanisch *mannaz · Rune 20 von 24
Das Mysterium, wie die Revival-Autoren behaupten, der göttlichen (archetypischen) Struktur in jedem Menschen und in der Menschheit als Ganzem — einer Struktur, die von Heimdall als dem Stammvater der Menschen verliehen sein soll („Rígsþula“). Die M-Rune wird gelesen als Symbol Heimdalls als der genetischen Verbindung zwischen Göttern und Menschen: sie soll den Menschen als Nachkommen der Götter bestimmen und die runische Struktur in der Seele beschreiben. Sie gilt als die Macht des menschlichen Geistes, der Rationalität, des Gedächtnisses und der Tradition.
Das Mysterium, wie die Revival-Autoren behaupten, der göttlichen (archetypischen) Struktur in jedem Menschen und in der Menschheit als Ganzem — einer Struktur, die von Heimdall als dem Stammvater der Menschen verliehen sein soll („Rígsþula“). Die M-Rune wird gelesen als Symbol Heimdalls als der genetischen Verbindung zwischen Göttern und Menschen: sie soll den Menschen als Nachkommen der Götter bestimmen und die runische Struktur in der Seele beschreiben. Sie gilt als die Macht des menschlichen Geistes, der Rationalität, des Gedächtnisses und der Tradition. Mannaz wird dargestellt als die Rune des „vollendeten Menschen“, des Eingeweihten; der Archetyp des Androgynen, der das Mysterium der Androgynie in der Psyche trägt. Sie soll auch hinter der Stiftung der Blutsbrüderschaft stehen.
Paxson: MANNAZ — die positiven oder negativen Seiten des Menschen; sie wirft Fragen der Identität und des Zwecks auf — was es heißt, Mensch zu sein, wie man sein Potential verwirklicht, was die eigene Rolle in der Gesellschaft ist. Bei einer geistigen Frage — sich an das kollektive Unbewusste und das Ahnengedächtnis zu wenden, um schöpferische Lösungen zu finden.
Paxson (nach Aswynn): umgekehrt kann sie einen Feind/Widersacher bedeuten. Die Gefahr der Rune (Gundarsson) — Stolz und der Gedanke, von der Menschheit getrennt zu sein; bei Peterson — menschliche Schwäche, Unzuverlässigkeit, Misstrauen.
Der rekonstruierte urgermanische Name *mannaz bedeutet „Mensch, Menschheit“ — das stammt aus den Runengedichten und der vergleichenden Sprachwissenschaft. Die esoterischen Lesarten oben sind eine Rekonstruktion des 20.–21. Jahrhunderts, keine belegte alte Praxis — siehe die Referenz zum Älteren Futhark.
Esoterischer Kern und magische Wirkungen — Thorsson, „Futhark“ (1984); Deutung/Schatten/Praxis — Diana Paxson, „Taking Up the Runes“ (2005). Beides ist Revival des 20.–21. Jh., kein Altertum und kein Beweis.
Mannaz (*mannaz) — Mensch, Menschheit. Das Mysterium, wie die Revival-Autoren behaupten, der göttlichen (archetypischen) Struktur in jedem Menschen und in der Menschheit als Ganzem — einer Struktur, die von Heimdall als dem Stammvater der Menschen verliehen sein soll („Rígsþula“). Die M-Rune wird gelesen als Symbol Heimdalls als der genetischen Verbindung zwischen Göttern und Menschen: sie soll den Menschen als Nachkommen der Götter bestimmen und die runische Struktur in der Seele beschreiben.
Paxson (nach Aswynn): umgekehrt kann sie einen Feind/Widersacher bedeuten. Die Gefahr der Rune (Gundarsson) — Stolz und der Gedanke, von der Menschheit getrennt zu sein; bei Peterson — menschliche Schwäche, Unzuverlässigkeit, Misstrauen.
Der Laut ist „m“; der rekonstruierte urgermanische Name ist *mannaz.