Laut e · urgermanisch *ehwaz · Rune 19 von 24
Die Macht der göttlichen Zwillinge — zweier Prinzipien, mythisch als Pferde manifestiert (Hengist und Horsa; die vedischen Ashvins — „die zwei Pferde“), wie die Autoren des Revival es lesen. Dies gilt als eine Rune harmonischer Dualität: zwei verwandte, aber verschieden gerichtete Kräfte, die einträchtig auf ein Ziel hin wirken (Mensch/Pferd, Körper/Seele, Person/fylgja). Ehwaz wird dargestellt als der „Wagen“ der Reise zwischen den Welten von Yggdrasil: der vitki soll buchstäblich auf seiner Kraft durch die Wirklichkeiten reiten — die Rune Sleipnirs, des achtbeinigen Rosses Odins.
Die Macht der göttlichen Zwillinge — zweier Prinzipien, mythisch als Pferde manifestiert (Hengist und Horsa; die vedischen Ashvins — „die zwei Pferde“), wie die Autoren des Revival es lesen. Dies gilt als eine Rune harmonischer Dualität: zwei verwandte, aber verschieden gerichtete Kräfte, die einträchtig auf ein Ziel hin wirken (Mensch/Pferd, Körper/Seele, Person/fylgja). Ehwaz wird dargestellt als der „Wagen“ der Reise zwischen den Welten von Yggdrasil: der vitki soll buchstäblich auf seiner Kraft durch die Wirklichkeiten reiten — die Rune Sleipnirs, des achtbeinigen Rosses Odins. Es soll Vertrauen und Treue tragen — das geistige Band, das ein Reiter mit einem Pferd knüpft. Es wird auch als Symbol der idealen Vereinigung von Mann und Frau verstanden, das Mysterium der rechtmäßigen Ehe.
Paxson: EHWAZ — Veränderung und Bewegung: eine Reise oder Entwicklung (geistig oder körperlich), ein Zuwachs an Möglichkeiten durch Zusammenarbeit mit einem anderen; manchmal das Bedürfnis, die Situation durch das Ändern der eigenen Einstellung zu wandeln. Verbunden mit Vereinigung, Treue, Teamwork „im Geschirr“ — eine dynamische Harmonie mit einem anderen.
Paxson gibt keine förmliche Umkehrung, zitiert aber Aswynn: negativ — Verlust oder Bruch einer Beziehung.
Der rekonstruierte urgermanische Name *ehwaz bedeutet „Pferd, Ross“ — das stammt aus den Runengedichten und der vergleichenden Sprachwissenschaft. Die esoterischen Lesarten oben sind eine Rekonstruktion des 20.–21. Jahrhunderts, keine belegte alte Praxis — siehe die Referenz zum Älteren Futhark.
Esoterischer Kern und magische Wirkungen — Thorsson, „Futhark“ (1984); Deutung/Schatten/Praxis — Diana Paxson, „Taking Up the Runes“ (2005). Beides ist Revival des 20.–21. Jh., kein Altertum und kein Beweis.
Ehwaz (*ehwaz) — Pferd, Ross. Die Macht der göttlichen Zwillinge — zweier Prinzipien, mythisch als Pferde manifestiert (Hengist und Horsa; die vedischen Ashvins — „die zwei Pferde“), wie die Autoren des Revival es lesen. Dies gilt als eine Rune harmonischer Dualität: zwei verwandte, aber verschieden gerichtete Kräfte, die einträchtig auf ein Ziel hin wirken (Mensch/Pferd, Körper/Seele, Person/fylgja).
Paxson gibt keine förmliche Umkehrung, zitiert aber Aswynn: negativ — Verlust oder Bruch einer Beziehung.
Der Laut ist „e“; der rekonstruierte urgermanische Name ist *ehwaz.