Laut k · urgermanisch *kenaz · Rune 6 von 24 · auch Kaunan geschrieben
Die Rune des Feuers unter menschlicher Herrschaft — die Flamme der Fackel und der Schmiedeesse, durch den Willen auf ein beabsichtigtes Ergebnis gerichtet (im Gegensatz zum rohen elementaren Feuer von Fehu). Es ist das Mysterium der Wiedergeburt durch Tod und Opfer: Feuer wandelt und regeneriert stets. Kenaz ist die Fähigkeit und der Wille zu erschaffen, die Rune des Künstlers und Handwerkers, der technischen Seite der Magie: die beherrschte Energie der Psyche verbindet sich mit der beherrschten Energie der Natur und gebiert ein gefertigtes Ding.
Die Rune des Feuers unter menschlicher Herrschaft — die Flamme der Fackel und der Schmiedeesse, durch den Willen auf ein beabsichtigtes Ergebnis gerichtet (im Gegensatz zum rohen elementaren Feuer von Fehu). Es ist das Mysterium der Wiedergeburt durch Tod und Opfer: Feuer wandelt und regeneriert stets. Kenaz ist die Fähigkeit und der Wille zu erschaffen, die Rune des Künstlers und Handwerkers, der technischen Seite der Magie: die beherrschte Energie der Psyche verbindet sich mit der beherrschten Energie der Natur und gebiert ein gefertigtes Ding. Es ist die „menschliche Rune“, das Gefäß des Wissens samt dem Können. Hierher gehört auch das Mysterium der Geburt eines Dritten aus der Verbindung zweier, und die Rune der Leidenschaft und sexuellen Liebe als Wurzel allen Erschaffens.
Paxson: das beherrschte Feuer der Fackel/Esse — Erleuchtung, Wissen (ken — „wissen“), Schöpferkraft und Meisterschaft, das verwandelnde und reinigende Feuer. Mit Runen der Fruchtbarkeit/des Handwerks — schöpferische Arbeit; in der Mystik — Erleuchtung; mit Runen der Kraft — Reinigung oder unbeherrschte Leidenschaft.
Paxson gibt keine förmliche Umkehrung; in negativem Zusammenhang (Gundarsson) — Zerfall ohne Wiederzusammensetzung; nach Peterson — ein Unglück, das sich verschlimmert, wenn es unbeachtet bleibt. Außer Kontrolle geratenes Feuer zerstört, statt zu beleben.
Der rekonstruierte urgermanische Name *kenaz bedeutet „Fackel / Kienspan (oder „Wunde/Geschwür“ — umstritten)“ — das stammt aus den Runengedichten und der vergleichenden Sprachwissenschaft. Die esoterischen Lesarten oben sind eine Rekonstruktion des 20.–21. Jahrhunderts, keine belegte alte Praxis — siehe die Referenz zum Älteren Futhark.
Esoterischer Kern und magische Wirkungen — Thorsson, Futhark (1984); Deutung/Schatten/Praxis — Diana Paxson, Taking Up the Runes (2005). Beides ist Revival des 20.–21. Jahrhunderts, kein Altertum und kein Beweis.
Kenaz (*kenaz) — Fackel / Kienspan (oder „Wunde/Geschwür“ — umstritten). Die Rune des Feuers unter menschlicher Herrschaft — die Flamme der Fackel und der Schmiedeesse, durch den Willen auf ein beabsichtigtes Ergebnis gerichtet (im Gegensatz zum rohen elementaren Feuer von Fehu). Es ist das Mysterium der Wiedergeburt durch Tod und Opfer: Feuer wandelt und regeneriert stets.
Paxson gibt keine förmliche Umkehrung; in negativem Zusammenhang (Gundarsson) — Zerfall ohne Wiederzusammensetzung; nach Peterson — ein Unglück, das sich verschlimmert, wenn es unbeachtet bleibt. Außer Kontrolle geratenes Feuer zerstört, statt zu beleben.
Der Laut ist „k“; der rekonstruierte urgermanische Name ist *kenaz.