Laut g · urgermanisch *gebō · Rune 7 von 24
Die Rune des „Gottes“ — jener verborgenen, unbewussten magischen Kraft, die in Ginnungagap (der aufgeladenen Leere) schon vor der Erschaffung der Welten gegenwärtig war; das heilige Mysterium von Zweien (oder Vielen) in Einem. Es ist der Geber, das Geben, die Gabe und der Beschenkte: „das Subjekt, das Verb und die Objekte des Multiversums“, und auch Teil des Mysteriums des Opfers als einer Machtgabe, durch die Götter und Menschen die Ökologie der kosmischen Kraft erhalten. Durch die Macht von Gebo sind Menschen durch den Willen auf ein gemeinsames Ergebnis hin gebunden — dies ist die Wurzelkraft runischer Orden und Gefolgschaftssysteme.
Die Rune des „Gottes“ — jener verborgenen, unbewussten magischen Kraft, die in Ginnungagap (der aufgeladenen Leere) schon vor der Erschaffung der Welten gegenwärtig war; das heilige Mysterium von Zweien (oder Vielen) in Einem. Es ist der Geber, das Geben, die Gabe und der Beschenkte: „das Subjekt, das Verb und die Objekte des Multiversums“, und auch Teil des Mysteriums des Opfers als einer Machtgabe, durch die Götter und Menschen die Ökologie der kosmischen Kraft erhalten. Durch die Macht von Gebo sind Menschen durch den Willen auf ein gemeinsames Ergebnis hin gebunden — dies ist die Wurzelkraft runischer Orden und Gefolgschaftssysteme. In ihr liegen die Geheimnisse, zwei zu einer einzigen schöpferischen Kraft zu verbinden, die größer ist als ihre Summe: die Rune der Sexualmagie, geübt zur Erlangung von Weisheit.
Paxson: Gabe und Austausch — Großzügigkeit, Gegenseitigkeit, Vereinigung/Partnerschaft, das Empfangen von Gaben oder Liebe, eine Hochzeit/mystische Vermählung, Einheit der Absicht; auch Verträge und Vereinbarungen. Eine universelle Glücksrune (mit Fehu — für Wohlstand, mit Ingwaz — für Fruchtbarkeit).
Die Rune ist symmetrisch — Paxson gibt keine Umkehrung. Der Schatten: Verschwendung oder Geiz, Probleme mit dem Fluss; eine Gabe kann den Empfänger in Abhängigkeit binden, und Unwilligkeit auf Seiten des Gebers oder Nehmers verdirbt den Austausch.
Der rekonstruierte urgermanische Name *gebō bedeutet „Gabe, Geschenk“ — das stammt aus den Runengedichten und der vergleichenden Sprachwissenschaft. Die esoterischen Lesarten oben sind eine Rekonstruktion des 20.–21. Jahrhunderts, keine belegte alte Praxis — siehe die Referenz zum Älteren Futhark.
Esoterischer Kern und magische Wirkungen — Thorsson, „Futhark“ (1984); Deutung/Schatten/Praxis — Diana Paxson, „Taking Up the Runes“ (2005). Beides ist Revival des 20.–21. Jh., kein Altertum und kein Beweis.
Gebo (*gebō) — Gabe, Geschenk. Die Rune des „Gottes“ — jener verborgenen, unbewussten magischen Kraft, die in Ginnungagap (der aufgeladenen Leere) schon vor der Erschaffung der Welten gegenwärtig war; das heilige Mysterium von Zweien (oder Vielen) in Einem. Es ist der Geber, das Geben, die Gabe und der Beschenkte: „das Subjekt, das Verb und die Objekte des Multiversums“, und auch Teil des Mysteriums des Opfers als einer Machtgabe, durch die Götter und Menschen die Ökologie der kosmischen Kraft erhalten.
Die Rune ist symmetrisch — Paxson gibt keine Umkehrung. Der Schatten: Verschwendung oder Geiz, Probleme mit dem Fluss; eine Gabe kann den Empfänger in Abhängigkeit binden, und Unwilligkeit auf Seiten des Gebers oder Nehmers verdirbt den Austausch.
Der Laut ist „g“; der rekonstruierte urgermanische Name ist *gebō.