Laut d · urgermanisch *dagaz · Rune 23 von 24
Das Licht des Tages, wahrgenommen in den Augenblicken von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, Morgen- und Abenddämmerung — vom Revival als die Rune des vollen Erwachens beansprucht (ihr Mysterium wird im Lobgebet der Sigrdrífa gelesen, die von Sigurd erweckt wurde). Die D-Rune gilt als das rituelle Herdfeuer und das mystische Licht, das der vitki in magischen Operationen sieht. Dagaz wird dargestellt als eine Synthese der Mächte von Tag und Nacht durch Morgen- und Abenddämmerung, eine Rune der Polarität und des „Paradoxons Odins“, das das zentrale Mysterium des Odin-Kultes sein soll.
Das Licht des Tages, wahrgenommen in den Augenblicken von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, Morgen- und Abenddämmerung — vom Revival als die Rune des vollen Erwachens beansprucht (ihr Mysterium wird im Lobgebet der Sigrdrífa gelesen, die von Sigurd erweckt wurde). Die D-Rune gilt als das rituelle Herdfeuer und das mystische Licht, das der vitki in magischen Operationen sieht. Dagaz wird dargestellt als eine Synthese der Mächte von Tag und Nacht durch Morgen- und Abenddämmerung, eine Rune der Polarität und des „Paradoxons Odins“, das das zentrale Mysterium des Odin-Kultes sein soll. Sie gilt als jener „mystische Augenblick“, der im Wirbel polarer Begriffe gefunden wird: durch eine geheime „Alchemie“ werden zwei Extreme eins — Dunkel und Licht, Lust und Schmerz, Leben und Tod, Körper und Seele, Materie und Energie werden jenseits ihres scheinbaren Gegensatzes synthetisiert. Vor dagaz, so heißt es, versagt die Sprache.
Paxson: DAGAZ — eine fast völlig positive Rune: Gutes kommt, das „Licht am Ende des Tunnels“, die Ankunft des Frühlings. Wachstum und Zuwachs in jedem Bereich (oft langsamer Fortschritt mit dramatischem Ausgang), ein Wendepunkt, Morgen-/Abenddämmerung, Erwachen, Hoffnung. Der Rat — sich optimistisch einzustellen und durchzuhalten.
Die Rune ist symmetrisch (ein „Schmetterling“/Unendlichkeitszeichen), daher gibt es keine Umkehrung; der Schatten kommt aus ihrer Schwellenhaftigkeit (Aswynn): eine kataklysmische Umkehr, wenn die Energie, an der Sättigung angelangt, in ihr Gegenteil umschlägt; das Risiko der Selbsttäuschung im „geistigen Erwachen“.
Der rekonstruierte urgermanische Name *dagaz bedeutet „Tag“ — das stammt aus den Runengedichten und der vergleichenden Sprachwissenschaft. Die esoterischen Lesarten oben sind eine Rekonstruktion des 20.–21. Jahrhunderts, keine belegte alte Praxis — siehe die Referenz zum Älteren Futhark.
Esoterischer Kern und magische Wirkungen — Thorsson, „Futhark“ (1984); Deutung/Schatten/Praxis — Diana Paxson, „Taking Up the Runes“ (2005). Beides ist Revival des 20.–21. Jh., kein Altertum und kein Beweis.
Dagaz (*dagaz) — Tag. Das Licht des Tages, wahrgenommen in den Augenblicken von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, Morgen- und Abenddämmerung — vom Revival als die Rune des vollen Erwachens beansprucht (ihr Mysterium wird im Lobgebet der Sigrdrífa gelesen, die von Sigurd erweckt wurde). Die D-Rune gilt als das rituelle Herdfeuer und das mystische Licht, das der vitki in magischen Operationen sieht.
Die Rune ist symmetrisch (ein „Schmetterling“/Unendlichkeitszeichen), daher gibt es keine Umkehrung; der Schatten kommt aus ihrer Schwellenhaftigkeit (Aswynn): eine kataklysmische Umkehr, wenn die Energie, an der Sättigung angelangt, in ihr Gegenteil umschlägt; das Risiko der Selbsttäuschung im „geistigen Erwachen“.
Der Laut ist „d“; der rekonstruierte urgermanische Name ist *dagaz.